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Heilig-Kreuz-Kirche (Pforzheim)

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Pforzheimer Kirchen, Klöster, geistliche Ordenshäuser in der Vorreformationszeit
Heilig-Kreuz-Kirche
Heilig-Kreuz-Kirche, Zeichnung von Matthäus Merian dem Älteren, 1643.

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Pforzheim befand sich am Heilig-Kreuz-Tor in Brötzingen. an der Stelle der heutigen Häuser Westliche Karl-Friedrich-Straße 43 und 45.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Kirche wurde 1454 erbaut. Nach dem Franzosenbrand 1692 wurde die Kirche in den Jahren 1698 bis 1699 wieder aufgebaut. 1824 wurde das Bauwerk abgebrochen.

Architektur

Erste Erwähnung 1454. Nach dem Franzosenbrand 1692 waren die Außenmauern offenbar stehengeblieben, denn der einzige erhalten Aufriß der Nordwand des östlichen Teils zeigt einen dreiseitig geschlossenen Chor mit vier Strebepfeilern und spitzbogigen Maßwerkfenstern; darüber einen vierseitigen Dachreiter. Das Langhaus, nach der Grundrißskizze von 1812 etwas eingezogen, nach den Lageplanskizzen und dem Stadtplan etwas breiter als der Chor, stellte vielleicht die Vergrößerung von 1615 und um 1625 vor, so daß die Kirche ursprünglich ein dreiseitig geschlossener, gewölbter Kapellenraum gewesen sein mag.

Ehemalige Ausstattung

Altäre

Nach der Urkunde von 1454 war der Altar dem Gottvater, der Himmelskönigin Maria und dem himmlischen Heere geweiht. 1744 wurde in der Sakristei folgendes noch entdeckt: „altarem privilegiatum, darinnen ehedessen heiligthümer gelegen.“

Kruzifix

Das große Kruzifix stand neben der Kirche, und war aus Stein geschaffen worden. Im Jahre 1692 beim Franzosenbrand zerstört. Das erhalten gebliebene Fundament wurde noch 1811 von Gehres erwähnt.

Grabsteine

Wechsler sah 1744 im Chor der Kreuzkirche die Epitapien der Maria Barbara Zanth geb. Beck (gest. 1663) und des Amtskellers Johann Popp (gest. 1699).

Sühnekreuz

Nach einem am 1.8.1520 ausgestellten Sühne-Vertrag verpflichtete sich die Familie von Ow an der Kreuzkirche, bzw. dem Heilig-Kreuz-Tor, ein Kreuz zu errichten zur Erinnerung an Hans von Neuneck, den Hans von Ow am 31.10.1519 in Pforzheim erschlagen hatte. Das steinerne Sühnekreuz, sollte sein „7 werkschuh lang und 4 breit, drauff soll gehauen sein schüllt und helm Hannsen von Neunegg seligen.“

Kirchhof

Der Kirchhof erstreckte sich von der Kirche bzw. Straße nach Süden, Westliche Karl-Friedrich-Straße 39, 41 und diente bestimmten Familien als Begräbnisplatz. Geschlossen im Jahr 1800.

Literatur

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