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Stadtentwicklung und Stadtplanung in Pforzheim

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Die Stadtentwicklung und Stadtplanung in Pforzheim beschreibt die Stadtentwicklung Pforzheims vom Hochmittelalter bis in die Moderne.

Inhaltsverzeichnis

Salier (ab 1067)

Pforzheimer Schloßberg um 1100.

Der ehemalige Bergfried der alten Turmhügelburg (besser bekannt als der Alte Hohe Turm) auf der Pforzheimer Schloßberg, stammte zusammen mit dem Oberen und Mittleren Schloßtor noch von der am Ende des ersten Viertel des 13. Jhdt. von Hermann V. von Baden begonnenen alten Burg.[1] Anhand des „Hörrmann-Plan“ von Michael Hörrmann und seinem barocken Grundrissplan des Schlossbereichs von 1766, war es Christoph Timm möglich zur Michaelskappelle, dem Vorgängerbau der Schlosskirche, eine Turmhügelburg auf dem Schloßberg zu entdecken. Als Ur- und Keimzelle der Turmhügelburg und der späteren Stadt Pforzheims gilt laut Christoph Timm der Alte Hohe Turm. Der ehemalige Bergfried der alten Turmhügelburg (besser bekannt als der Alte Hohe Turm) auf der Pforzheimer Schloßberg bestand seit 1100 und befand sich auf dem Pforzheimer Schloßberg ca. acht Meter nördlich vom Archivbau. Der Bergfried stellte den „ältesten Teil der Schloßanlage“[2] dar und wurde vermutlich seit salischer Zeit als Wohnturm erbaut. Der Turm war 34 Meter hoch, seine Grundfläche betrug 15,60 × 11,40 Meter. Das Zweischalenmauerwerk hatte eine Stärke von 3,60 Meter.[2] Lacroix bezeichnete die zwischen 60 und 90 cm starken Innenquader als „zugespitzt“,[3] während die 30 cm starken Innenquader als glatt beschrieben wurden. Der salische Bergfried wurde von Michael Hörrmann in seinem „Hörrmann-Plan“[4] – einem barocken Grundrissplan des Schlossbereichs von 1766 – festgehalten. Den Turm umgab eine polygonale Ringmauer und die nördlich der Schloßkirche verlief. Ein Mauerrest aus staufischer Zeit konnte man im Archivbau entdecken. In Zusammenhang gebracht mit der Michaelskappelle, dem Vorgängerbau der Schlosskirche, sowie mit den Aufenthalten König Heinrich IV. in Pforzheim in den Jahren 1067, 1074 und 1076, kann diese alte Turmhügelburg nur aus der Salierzeit stammen. Der Turm wurde in den Jahren 1763 bis 1836 abgebrochen.

Staufer (ab 1157)

Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 mit hochgotischem Fenster mit „Eselsrücken“ in Pforzheim

Der salische Besitz in Pforzheim ging in der Zeit vor 1157 an Konrad von Hohenstaufen, Pfalzgraf bei Rhein, über. Er gilt als Begründer der „Neuen Stadt“:[5], die zu Füßen des Schloßbergs entstand. Diese wurde planmäßig auf Grundlage eines mittelalterlichen Stadtbauplan errichtet. Die „Neue Stadt“:[6] wurde nach einer von Chistoph Timm festgestellten Achsensymmetrie auf Grundlage eines mittelalterlichen Stadtbauplan errichtet. Der Bau von Plan-Städten ist bedeutend in der Stauferzeit. Bereits im Jahre 1195 wurden die Bewohner Pforzheims als Bürger, Einwohner einer Stadt bezeichnet. Pforzheim entwickelte sich zu einer in den Jahren 1150 und 1190 angelegten Stauferstadt. Im Schutz der alten Turmhügelburg aus der Salierzeit entwickelte sich ab dem 12. Jahrhundert eine Kaufmannssiedlung mit zwei großen Wohntürmen: Dem Turmhaus Reuchlinstraße und dem Turmhaus Deimlingstraße. Diese Wohntürme aus der Mitte des 12. oder 13. Jahrhunderts wurde in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz errichtet. Christoph Timm stellte eine Achsensymmetrie der alten Stadt fest: Die Entfernung vom westlichen Stadttor, dem Inneren Brötzinger Tor bis zum Markgraf-Ernst-Brunnen war genauso lang wie die Entfernung vom Markgraf-Ernst-Brunnen zum östlichen Altstädter Tor. Die Strecke vom nördlich gelegenen oberen Schloßtor zum Markgraf-Ernst-Brunnen war genauso lang war wie die Strecke vom Markgraf-Ernst-Brunnen zum städtischen Südtor (dem Tränktor). Zur Überwachung des Stadtaufbaus in diesem Gebiet dienten vermutlich das Turmhaus an der Reuchlinstraße sowie das südlich vom Rathaus befindliche Turmhaus Deimlingstraße. Es handelte sich hierbei um Wohntürmen aus der Mitte des 12. oder 13. Jahrhunderts. Auf Grundlage der ermittelten Achsensymmetrie ist zu vermuten, dass das Gebiet westlich des Marktplatzes und südlich der Westlichen Karl-Friedrich-Straße im gleichen Zeitraum aufgesiedelt worden ist. Die nördliche Rand-Bebauung der alten und wichtigen West-Ost-Verbindung (früher Brötzinger Gasse und die Altstädter Gasse, heute Westliche Karl-Friedrich-Straße und Östliche Karl-Friedrich-Straße) muss in die gleiche Zeit angesetzt werden. [7]

Baden (ab 1218)

Irmengard, eine Enkeltochter von Konrad von Hohenstaufen, Pfalzgraf bei Rhein; heiratet um 1217 / 1218 den Markgrafen Hermann V. von Baden. Sie brachte als Mitgift die Burg und Stadt Pforzheim mit in die Ehe. Pforzheim wurde badisch. Pforzheim wurde die Residenzstadt der „Unteren Markgrafschaft“.[8] Am Schloßberg siedelten sich nun die Ritterlichen Landadligen der umliegenden Ortsherrschaften im Kraichgau an und erbauten ihre repräsentativen Adelshöfe. Es gab 53 Adlige in Pforzheim. Dies geht aus der Quartiersordnung vom 9.Juli 1447 hervor, die zur „Fürstenhochzeit“[9] des Markgrafen Karl mit Katharina von Österreich, der Schwester Karl Friedrichs III. erlassen wurde. Am Marktplatz hatte sich im 13. und 14. Jahrhundert unter badischer Herrschaft eine bürgerliche Oberschicht aus Fernkaufleuten angesiedelt. Am Markplatz kreuzten sich die beiden überregionalen Fernstraßen von Nürnberg nach Metz in Ost-West-Richtung und die Rheinstraße von Frankfurt am Main nach Ulm und Konstanz. Am Handel nahm auch die 1260 belegte jüdische Gemeinde Pforzheim ( „Juden-Hut“, „Juden-Gasse“) teil, die „älteste der Markgrafschaft Baden“:[10] „Das aufblühende Kreditwesen brachte enormen Wohlstand und machte die Stadt zum überregionalen Wirtschaftszentrum.“[11] Das Pforzheimer Handelshaus Goldelin, die im Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim ihren Sitz hatte, gehörte ebenso wie später das Augsburger Handelshaus Fugger zur „reichsweiten Hochfinanz“.[12] Als im Jahre 1491 der Markgraf Christoph I. der Stadt Pforzheim Freiung und Ordnung verlieh, erhielt diese Bürgerschaft zahlreiche Privilegien. Nachdem jedoch das Handelshaus Gödlin nach Zürich zog, begann der wirtschaftliche Niedergang Pforzheims. Ein Handelsherr aus Venedig, der im Jahre 1492 in Pforzheim war schilderte das „vornehme Aussehen“[13] der Stadt Pforzheim.

Zerstörung der Stadt, 1689-1692

Pforzheim vor der Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689-1692.jpg


Die Zerstörung Pforzheims im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689-1692 wurde dokumentiert. Zu nennen ist hier neben der in Kupfer gestochenen Stadtansicht auf einer Landkarte in der „Geographica provinciarum Sueviae descriptio“ des Johann [Hans] Georg Bodenehr von 1679 besonders „Das brennende Pforzheim“ aus dem 1691 von Theophil Warmund veröffentlichten Werk „[…] Rhein- und Neckar Pfalz […]“[15]


Wiederaufbau, 1698

Nachdem der Pfälzische Erbfolgekrieg 1697 beendet war, baute man das zerstörte Pforzheim im Stil des Barock wieder auf. Markgraf Friedrich VII. Magnus von Baden-Durlach (* 23. September 1647 in Ueckermünde; † 25. Juni 1709 auf der Karlsburg in Durlach) kehrte 1698 aus Basel zurück und machte Pforzheim wieder zu seiner Residenzstadt, da die Durlacher Karlsburg vollständig zerstört war. Der Markgraf förderte den Wiederaufbau der abgebrannten Stadt. Giebelständige Häuser wurden in der Au und im Giebelviertel erbaut, wo man auf dem vorhandenen mittelalterlichem Grundriss, Kellern und Steinsockeln aufbaute. An den Stadtplätzen und bei der Zusammenlegung von Parzellen (Marktplatz, Schulplatz, Leopoldplatz) baute man traufständige Barockhäuser mit behäbigen Walmdächern.[16]

Markgraf Friedrich VII. erlaubte ab 1700 auch französischen Hugenotten und Waldensern die Einwanderung nach Pforzheim.

1714 ließ der Markgraf im früheren Dominikanerinnenkloster unserer lieben Frau und der hl. Maria Magdalena, Pforzheim das Waisen-, Toll-, Kranken-, Zucht- und Arbeitshaus und spätere Keimzelle der heutigen Schmuck- und Uhrenindustrie eröffnen. Viele abgebrannte Häuser wurden unter Verwendung der erhaltenen Steinkeller und Fundamente wieder hergestellt. An der Stelle des abgebrannten Neuen Schloßes wurde der Große Speicher des Pforzheimer Schloßes am Schloßberg erbaut.[17]

Zerstörung Schloß 1763

Der Abriss des Schloßturmes begann mit einem Teilabbruch im Jahre 1763 auf Veranlassung des damaligen Pforzheimer Amtskellers Scheuermann. Den Abbruch vollzogen die Maurermeister Jakob Müller und Daniel Fritz.[18]:„[‚Der im hiesigen Schloss abgebrochene Thurm stand‘[19]] nemlich von der jetzigen Amtskellerei-Wohnung gegenüber, merkwürdig als ein sehr alter, hoher und mit Quadersteinen erbauter viereckiger Thurm, worauf man vorzeiten jedem Anfall trozen konnte, Ganz oben war er mit einer Wohnung bedeckt, die für einen Wächter diente, aber einst durch einen Wetterstrahl abgebrannt wurden. Die schönen Quadersteine, die von diesem Thurme hervorstachen, veranlaßten vor vier Jahrzehend den damaligen Amtskeller Scheuermann zu Pforzheim in einem bericht bei der betreffenden Behörde in Karlsruhe auf die Abbrechung dieses Thurms unter der aufgestellten Idee den Antrag zu machen, daß man dadurch hinlänglich Quadersteine, zu dem, damals im Plan gelegenen Speicherbau erlangen könnte. Bald darauf erfolgte nun die Erlaubnis dazu. Wie man aber jenen Thurm abzubrechen begann, so fand sich’s nur zu bald, daß die für sehr stark und für felsenartig gehaltene Mauern inwendig nur mit Kalk und Schutt ausgefüllt waren und hiermit sah man sich in seiner süsgehoften kameralistischen Rechnung betrog. Indeß verlor Pforzheim dadurch gleichsam sein Wahrzeichen oder ein bedeutendes Denkmals einer Merkwürdigkeiten, das sogar die Wuth der Feinde ungestört gelassen hatte !“[20] Georg August Lotthammer beschreibt die Entfernung des historischen Bergfrieds:[19] „Noch stehen die Trümmer eines alten hohen Thurmes im ehemaligen Schlosse. Auf dem höchsten Punkte der Stadt aufgeführt, ragte er gewaltig empor über seine Umgebung, und er würde noch mit verständlichen Worten von dem Treiben und Leben einer für uns untergegangenen Zeit reden, hätte nicht Geldspekulation die Stadt dieser Zierde beraubt.“[21]


1788 wurde dieser Abbruch stückweise fortgeführt und in den Jahren 1835 bis 1836 fertiggestellt.

Industrialisierung, 1767

Unter Markgraf Karl Friedrich von Baden, stieg Pforzheim zur Industriestadt auf. Die Pforzheimer Flößer schlossen sich zum Flößer-Zunft-Verein zusammen, wodurch die „Holzkönige“[22] aufstiegen. Im Jahre 1755 übernahm Johann Adam Benckiser (1708-1763) das markgräfliche Eisenhammerwerk, das später durch August Theodor Benckiser (1820-1894) durch zahlreiche Eisenbrückenkonstruktionen und Wasserleitungsanlagen zu einem weltbekannten Unternehmen ausgebaut wurde. Ein anderer „Holzkönig“[22] Daniel Konrad Wohnlich, erwarb 1753 die Tuchfabrik, die später von Jeremias Gülich und Samuel Finkenstein weiter betrieben wurde. Markgraf Karl Friedrich, erließ durch ein Edikt im Jahre 1767 im Waisen-, Toll-, Kranken-, Zucht- und Arbeitshaus durch drei französische Hugenotten die margräfliche Uhren-, Stahlwaren- und Schmuckmanufaktur begründen. Dieses gilt als Keimzelle der heutigen Schmuck- und Uhrenindustrie von Pforzheim, weshalb die Stadt auch "Goldstadt" genannt wird. Nach Karl Friedrich sind die, zusammen genommen, längsten Straßen in Pforzheim benannt: die Westliche und Östliche Karl-Friedrich-Straße. Seine weiteren Titel finden sich auch in den folgenden Straßen der Nordstadt wieder: Ebersteinstraße, Sponheimstraße und Zähringerallee.

Stadterweiterungen

Weinbrenner-Plan, 1810

Friedrich Weinbrenner, großherzoglicher Baudirektor, schuf in den Jahren 1810 bis 1811 eine Vorstudie zur Stadterweiterung mit Stadterweiterungsplan für Pforzheim. In seinem Plan sollte eine Allee als baumumstandene Ringstraße und Promenade weiträumig um die Stadt Pforzheim angelegt werden. Zwischen dem historischen Stadtkern (rosa markiert) und der Ringstraße waren Flächen für eine planmäßige Stadtererweiterung geplant (hellblau markiert). Eine städtische Kommission erkannte den Weinbrenner-Plan von 1810 an und beschloss die Realisierung des Weinbrenner-Plans. Aber bald wurden die Pläne nicht mehr realisiert. Nur die Jahnstraße, das südliche Kernstück der geplanten Weinbrenner'schen Ringstraße wurde in den 1870er Jahren realisiert.[23]



ab 1850

in der Mitte des 19. Jahrhunderts war Pforzheim mit seiner Schmuck- Eisen- und Chemieindustrie ein wichtiger Industriestandort in Südwestdeutschland. Unter Bürgermeister Carl Zerrenner wurde die Stadterweiterung eingeleitet und neue Baugebiete für Wohnhäuser und Fabriken ausgewiesen. Die Stadterweiterung erfolgte in der Oststadt und im Dreieck zwischen Enz und Nagold.[24]

ab 1861

Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"[25] der Stadt Pforzheim aus . Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"[25] nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, Hepp, Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"[25]

Im Hotel Post (heute an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 37) in der Leopoldvorstadt war der Treffpunkt der Schmuckhändler.[24] Erbaut wurde auch das Gebäude der Reichspost an der Luisenstraße.

Das Eisenwerk der Gebrüder Benckiser entwickelte sich seit den 1850er Jahren zum großindustriellen Anbieter für Brückenbauwerke, Gasversorgung, Wasser- und Abwassertechnik. Das Becnkiserwerk erbaute die Auer Brücke 1851, das Gaswerke 1855 und die Grösseltal.Wasserleitung 1875.


ab 1871

Nachdem der deutsch-französische Krieg von 1871 gewonnen wurde erfolgten die Reperationsleistungen Frankreichs an das Wilhelminische Deutsche Kaiserreich, dem das Großherzogtum Baden 1871 beitrat. Die Reparationsleistungen Frankreichs führten zu einem beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Die aufstrebende Oststadt verschmolz mit der Alten Stadt. Im Jahre 1873 wurde dort nach Weinbrenners Vorschlag der Kappelhofplatz angelegt. Die Pforzheimer wachsende Südstadt erreichte bereits Kupferhammer im Nagoldtal. Ab 1871 gab die Stadtverwaltung für den Norden des Bahnhofs die Fluchtlinien für ein neues Stadtviertel vor: Dort entstand die zukünftige Nordstadt Pforzheims. Palastartige Fassaden der neuen vier- und fünfgeschossigen Stadtwohnhäuser im Historismus und Jugendstil gaben den Straßenzügen eine einheitliche Ensemblewirkung. Die Bauherren des Historismus und Jugendstil waren: Karl Ringer ( & Emil Ringer), Ernst Maler (& Robert Brenner), Carl Gottlieb Schmid, Theodor Denzle (& Hans Bühling) und Alexander Geist senior (& Alexander Geist junior).

Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[26] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[26] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[26] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm, Alexander Geist junior, Christian Hering, Otto Klein, Hermann Neutz, Albert Rau Oskar Berger, und Josef Roos.[26] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[27] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[27]


Als "zweite deutsche Stadt nach Berlin"[28] baute Pforzheim 1894 eine leistungsfähige Elektrizitätsversorgung ausschließlich für seine Industrie: Bijouterie-Industrie (Kollmar Jourdan und Rodi Wienenberger), Scheide-Anstalten, Doublé- und Metallwarenfabriken sowie Dentaltechnik, Werkzeug- und Maschinenbau. Elektromotoren wurden ganz früh eingesetzt, womit sich der Wirtschaftsstandort Pforzheim einen weltweiten Vorsprung sicherte.[28]

ab 1900

ab 1900 erfolgte eine weitere stadtvergrößerung. Das Stadtgebiet vergrößerte sich im Jahre 1905 um Brötzingen. 1913 folgte Dillweißenstein und 1929 der Hagenschieß.[29]

Zerstörungen

Luftangriff (1945)

Bei dem Luftangriff auf Pforzheim starben rund 17.600 Menschen.[30] Am 18. April 1945 machten sich sechs Bürger, darunter auch der Stadtbaudirektor Max Müller auf um die Kapitulation gegenüber den Truppen aus Frankreich zu erklären.[30]

Trümmerräumung (ab 1947)

Johann Peter Brandenburg

Johann Peter Brandenburg war vom 1. September 1947 bis zum 31. Januar 1966 Oberbürgermeister von Pforzheim. Er prägte maßgeblich das Stadtbild der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt.[31]

„Arbeitsgemeinschaft Trümmerräumung Pforzheim“

Unter Leitung von Friedrich Stetzler entstand die ATP („Arbeitsgemeinschaft Trümmerräumung Pforzheim“).[32] Im Mai 1947 wurde von der Stadtverwaltung die großflächige Enttrümmerung der Altstadt angeordnet. Ein städtisches Sprengkommando sprengte daraufhin die Gebäuderuinen des Historismus, Klassizismus, Jugendstils und der wilhelminischen Zeit. Diese landeten zusammen mit ihrem plastischen Bauschmuck als „wertloses Gerümpel“[32] als Bauschutt auf den großen Deponien. Der Schutt der Stadt wurde auf den Wallberg gebracht, weshalb dieser auch „Monte Scherbelino“ genannt wird. Eine Bergung der ansehnlichen Zeugnisse und Reste kulturhistorisch wichtiger Denkmale fand nicht statt. Das städtebaulich und kulturhistorische Erbe einschließlich der frühen Moderne wurde durch die Trümmerräumung beseitigt. Christoph Timm meint folgendes zur Trümmerräumung:
„ Das kulturgeschichtliche Ergebnis der Trümmerräumung war die vorsätzliche Auslöschung des baukulturellen Erbes, wodurch Maßstäblichkeit, Ordnung und Gestaltungsanspruch des historischen Stadtzentrums verloren gingen. In der Rückschau verschmelzen der barbarische Gewaltakt des Luftangriffs, dem die Stadt ohnmächtig ausgeliefert war, und die vandalistische Brutalität der Trümmerräumung untrennbar miteinander.“ [32]


Markgraf-Ernst-Brunnen

Es verschwanden auch die mittelalterlichen Stadtmauern, Kellergewölbe sowie der Markgraf-Ernst-Brunnen. Das Kunstwerk war ein spätgotischer Brunnen, der den Markgrafen Ernst darstellte und aus der Zeit um 1540 stammte. Schöpfer war vermutlich der Bildhauer Christoph von Urach. 1950 verschwand der Brunnen und fiel unter „ungeklärten Umständen der Enttrümmerung zum Opfer“.[33]

Altes Lutherhaus

Christoph Timm bezeichnet das zerstörte alte Lutherhaus als "Ruine mit Mahnmalcharakter". [34] Das Relief "Christus als Kinderfreund" von Adolf Sautter hatte den Krieg unbeschadet überstanden und war noch an der kriegsbeschädigten Gebäuderuine des alten Lutherhauses zu sehen. Die Skulptur "Christus als Kinderfreund" wurde mit den Trümmern entsorgt um 1949[35]

Altes Reuchlin-Gymnasium

Oskar Trost kritisiert auch die Beseitigung der kriegsbeschädigten Fassaden des Alten Reuchlin-Gymnasiums im Jahr 1951[36]:
„Zur Zeit wird das Gebäude des Reuchlingymnasiums abgerissen, da der Verkehr eine Verbreiterung der Goethestraße fordert, weshalb die Vorderfront des Gebäudes wegfallen muss. Nur das Portal steht noch inmitten des Trümmerfeldes aufrecht und es wäre zu wünschen, dass diese schöne Skulpturarbeit von Prof. Adolf Sautter nicht der Spitzhacke zu Opfer fällt ... Als nach der Zerstörung noch die Sandsteinfront des Gymnasiums stand, hofften viele, daß es möglich sein werde, diesen charakteristischen Bau wieder herzustellen“.[32][37]

Wagmühle

Alfons Kirchenmaier kritisiert auch die Art der Trümmerräumung bei der Wagmühle:
„ Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Nachdem vor einigen Tagen eine Lorenbahn in die Große Gerberstraße bis zum Hof des Emma-Jaeger-Bades gelegt worden war, ist der Eckquader mit dem Hauszeichen der Waagmühle und der Jahreszahl 1568 verschwunden, der auf meine Veranlassung beim Einreißen des Hauses Nr. 41 von Herrn Sprengmeister Schwarz auf dem Sockel stehen gelassen werden sollte....Dieser bezeichnende Vorfall ist die Fortsetzung einer einzigen kette von Katastrophen, die ich als Denkmalpfleger mit der Entrümmerung hier erleben musste...“.[32][38]

Alte Stadtkirche

Die Sprengung der historischen Ruine der Alten Stadtkirche am Lindenplatz im Jahre 1962 erregte öffentlichen Protest, wie Christoph Timm feststellt:
„ So richtete sich 1962 öffentlicher Unmut gegen die Sprengung des alten Stadtkirchenturms, der inoffiziell längst als Mahnmal der Kriegszerstörung galt. Befürchtungen wurden laut, die Stadt werde bald als geschichts- und kulturlos dastehen“.[39]

Verkehrs- und Bebbaungsplan von 1948

Kurt Kaiser war ab Herbst 1945 bis 1947 Planungschef Pforzheims und Stadtbaudirektor.[40]

Im September 1945 nahm das Stadtplanungsamt seine Tätigkeit auf.[41] 1946 wurde bereits die Idee erklärt, den historischen Marktplatz mit dem Waisenhausplatz zu einer größeren städtebaulichen Einheit zusammenzuführen.[41] Der Markt- und Waisenhausplatz wurden deswegen mit einer Bausperre belegt.[42] Der neue Pforzheimer Stadtbaudirektor Kurt Kaiser entwickelte einen Generalverkehrs- und Bebauungsplan.[41] Ab März 1947 besprach der Gemeinderat in vielen Sitzungen des Planungsausschusses Kaisers Neuaufbau-Vorschläge.[40]


Als Gutachter wurde daraufhin Fritz Roth gerufen, der in seinem Gutachten über den Allgemeinen Verkehrs- und Bebauungssplan eine autogerechte Stadt forderte.[40] Im Oktober 1948 wurden Roths Vorschläge vom Gemeinderat angenommen und beschlossen.[40] Der im Jahre 1948 beschlossene Verkehrs- und Bebbaungsplan wollte „das Gewimmel von Gässchen und Sträßchen“[43] der „Altstadt“[43] beseitigen. Neu enstehen sollten „große Geschäfts und Ladenbauten“.[43] Die originalgetreue Rekonstruktion der Altstadt, so wie in Danzig wurde in Pforzheim abgelehnt:„Der Versuch, etwa mittelalterliche Straßenbilder herstellen zu wollen, wäre völlig abwegig.“.[43]

Wiederaufbau

Altes und Neues Pforzheim, Stadtplan von Pforzheim mit eingezeichnetem alten Stadtkern im Stadtmuseum

Nur die Gebäuderuinen, die im Besitz von Land und Kirche waren (Bezirksamt, Kunstgewerbeschule, Schloßkirche, Melanchtonhaus, Steuerkommissariat) wurden nicht gesprengt. [32]


Heinrich Gremmelspacher war von 1947 bis 1957 Leiter des Städtischen Hochbauamts (Stadtbaumeister) in Pforzheim.[44]

Unter Heinrich Gremmelspacher erfolgte der Wiederaufbau der Schloßkirche (1946-56), Bezirksamt (1948-49), Nebeneichamt, Forststr. 3 (1951-53), Zollamt (1953-54), Gesundheitsamt (1954-55), Amtsgericht (1956-61), Wohnhäuser Lindenstraße 22-24, Wohnhäuser Östliche Karl-Friedrich-Straße 57-63.

Die Rekonstruktion alter Gebäude war Christoph Timm zufolge umstritten:„Vereinzelt setzten auch private Eigentümer den Aufbau ihrer Fabrik- und Wohngebäude gegen den Willen der Stadtplanung durch.“ [32] Unter Josef Clev erfolgte der Wiederaufbau von Industriehaus (1946-1949), Sparkassenhaus (1953), Finanzamt Pforzheim, ehem.Uhrenfabrik Durowe & Laco (1948-1950), Eppo-Uhrenfabrik (1954), Leopoldstraße 4.[45]

Für den Wiederaufbau der Innenstadt sind zwei Phasen festzustellen:[41] Der Bebauungsplan von 1951, der einen Kernbereich mit Beibehaltung des alten Straßennetzes vorsah.[41] Dies wurde westlich des Marktplatzes umgesetzt.[41] Sowie der Bebauungsplan von 1962, der die Anlage großflächiger Plätze und Straßen in der Innenstadt vorsah.[41] Dies wurde südlich und östlich des Marktplatzes umgesetzt.[41] Dabei wurde das historisch überlieferte Straßennetz beseitigt.[41]

Bebauungsplan von 1951

Das Stadtzentrum verschob sich in den 1950er Jahren endgültig nach Westen zum Leopoldplatz.[40] Im Jahre 1951 beschloss der Gemeinderat für die Innenstadt einen Bebauungsplan.[41] Trotz der Aufweitung des Verkehrsnetzes gab es einen räumlich gefassten Kernbereich.[41] Obwohl der Plan die Idee der Zusammenführung der beiden Plätze aufgriff, wurden nur die unmittelbar südlich an das zerstörte Rathaus angrenzenden Privatgrundstücke und der Waisenhausplatz öffentlichen Zwecken vorbehalten.[41] Die Planung sah vor, auf dem Waisenhausplatz ein Kulturzentrum mit Stadthalle und Stadttheater zu errichten, was Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre als Abschluss des Wiederaufbaus realisiert wurde.[41]


Der Schloßberg sollte nach den Vorstellungen des Planungschefs Kurt Kaiser, als ein Ort „gewisser Gefühl- und Erinnerungswerte“[40] eine „mehr romantische Gestaltung“[40] erhalten. Kaisers Aufbauplan sah am Schloßberg einen „Fußgängerbereich“ [42] vor.

Bebauungsplan von 1962

Die Stadtverwaltung schrieb im Jahre 1959 einen Rathauswettbewerb sowie Ideenwettbewerb für die Neubebauung des Marktplatzes aus.[41] Dabei wurde auch nach Lösungen dafür gesucht, wie ein direkter optischer Bezug von der Schloßkirche zum Rathaus und zum Marktplatz geschaffen werden könne.[41] Deswegen wurde auch der Schloßberg mit in die Planung einbezogen.[41]

Im Jahre 1960 war der hannoversche Stadtbaurat Hillebrecht Vorsitzender des Preisgerichts, der über die eingereichten Planentwürfe zu entscheiden hatte. Hillebrecht lehnte jedoch die historische Bebauung des Marktplatzes kategorisch ab.[41] Das Gremium schlug vor, den Marktplatz unter Einbeziehung des südlich davon gelegen Areals zu öffnen. Der gesamte Stadtraum zwischen Hauptbahnhof, der Schloßkirche, dem Marktplatz und dem Waisenhausplatz sollte zusammen geführt werden.[41] Daraufhin entwickelte René Holz ein neues City-Modell, das der Stadtrat im Jahre 1960 billigte.[42] Das Schaubild des geplanten Kulturforums von René Holz sah einen „fließenden Raum“[42] vom Hauptbahnhof bis hinunter zur Enz vor. Die wichtigsten Gebäude wie Schloßkirche, Rathaus, Theater und Stadtkirche sollten lediglich als „frei plazierte Solitäre“[42] in diese neue „Stadtlandschaft“[42] eingesetzt werden können. Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag mit dem 1962 neu beschlossenen Bebauungsplan für das Marktplatz- und Rathausareal.[41] Die neue Durchgangsstraße - Schloßberg-Auffahrt/Deimlingstraße - durchschnitt das geplante Kulturforum in Nord-Süd-Richtung und „entwertete“[42] es. Christoph Timm spricht auch von einer „Zäsur am Schloßberg“,[42] weil der ursprüngliche Aufbauplan des Planungschefs Kurt Kaiser den Schloßberg als Fußgängerbereich reserviert hatte. Der Schloßberg war Kaiser zufolge, ein Ort „gewisser Gefühl- und Erinnerungswerte“[40] der eine „mehr romantische Gestaltung“[40] erhalten sollte. Kaisers Aufbauplan sah daher am Schloßberg einen „Fußgängerbereich“ [42] vor.

Der über 10 Jahre alte Bebauungsplan von 1951 wurde durch den Bebauungsplan von 1962 aufgehoben.[42] Der Schloßberg wurde der Anfang einer autogerechten Durchgangsstraße in Nord-Süd-Richtung.[42] Das traditionelle Pforzheimer Stadtbild bestehend aus umbauten Plätzen, Gassen und Bürgernhäusern verschwand endgültig.[42]

Eichmühlgasse

Verwaltungsreform 1970er

Durch die Verwaltungsreform 1970er kamen die Orten Büchenbronn, Eutingen, Hohenwart, Huchenfeld und Würm zu Pforzheim. Pforzheim bildet seitdem mit mehr als 100000 Einwohnern einen eigenen Stadtkreis, ist Oberzentrum und Sitz des Regionalverbandes Nordschwarzwald und des Enzkreises.[46]

City-2000-Konzept, ab 1988

1987 lud Siegbert Leopold Frank in seiner Eigenschaft als Planungs- und Baudezernent vier überregional namhafte Architekturbüros (Hillme/Sattler, Humpert/Rosenstiel, Kleihues, Krier) zu einem Workshop ein, um für die Innenstadtentwicklung neue Vorschläge zu machen. Resultat war das sog. Kulturforum und City-2000-Konzept, ab 1988. [47]

Einzelnachweise

  1. Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 286.
  2. 2,0 2,1 Nr. 59 Alter Hoher Turm/Bergfried. In: Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 132.
  3. Ehemaliger Berchfrit oder „großer Thurm“. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 285–286, hier S. 285.
  4. Der Abbruch des „Alten Hohen Thurmes“. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 245.
  5. Die Neue Stadt. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 34-36, hier S. 34.
  6. Die Neue Stadt. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 34-36, hier S. 34.
  7. Die Herausbildung des spätmittelalterlichen Stadtbildes und die Siedlungsentwicklung Pforzheims bis in das 20. Jahrhundert. In: Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 53-66.
  8. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
  9. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
  10. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
  11. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
  12. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
  13. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
  14. http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D22220.php
  15. Stadt im Bild. Pforzheim auf Stadtansichten des 16. und 17. Jahrhundert Vortrag von Dr. Stefan Pätzold, Wissenschaftlicher Archivar im Stadtarchiv Pforzheim anlässlich der 2. Matinee zur Stadtgeschichte am 25.04.2004
  16. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.
  17. Verbrannte Erde. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 43-45.
  18. Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 286.
  19. 19,0 19,1 Timm 2004, S. 244.
  20. Siegmund Friedrich Gehres: Pforzheims Kleine Chronik, Memmingen 1792, 2. und vermehrte Auflage Karlsruhe 1811, S. 70–71.
  21. Georg August Lotthammer: Pforzheims Vorzeit. Darstellungen und Erzählungen aus der Geschichte Pforzheims und seiner Umgebung, Pforzheim 1835, S. 116–117.
  22. 22,0 22,1 Aufstieg zur Industriestadt. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 45-47.
  23. Der Weinbrenner-Plan . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 47.
  24. 24,0 24,1 Die Stadt platzt aus den Nähten. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 48f., hier S. 48.
  25. 25,0 25,1 25,2 Pforzheims Westend. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 Historismus und Gründerzeit. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 81f, hier S. 83.
  27. 27,0 27,1 Historismus und Gründerzeit. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 81f, hier S. 85.
  28. 28,0 28,1 Die Goldstadt boomt. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 51, hier S. 53.
  29. Frühindustrialisierung und Neuzeit in Pforzheim. Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 50f.
  30. 30,0 30,1 Die Luftangriffe und ihre Auswirkungen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 63-64.
  31. Wirtschaftswunder . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 67-68.
  32. 32,0 32,1 32,2 32,3 32,4 32,5 32,6 Stadtbrache und Trümmerräumung . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 65-67.
  33. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 75 (Der verschwundene Marktbrunnen)
  34. Timm 2004, S. 67.
  35. Sautter, Adolf . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 369.
  36. Henz, Heinrich . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 355.
  37. Oskar Trost: Weg damit. In:Pforzheimer Kurier, 28. September 1951.
  38. Alfons Kirchenmaier, Durchschlag eines Briefes vom 26.10.1948 an das Baudezernat.
  39. Timm 2004, S. 100.
  40. 40,0 40,1 40,2 40,3 40,4 40,5 40,6 40,7 40,8 City-Konzepte, 1946-1959 . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 69-70.
  41. 41,00 41,01 41,02 41,03 41,04 41,05 41,06 41,07 41,08 41,09 41,10 41,11 41,12 41,13 41,14 41,15 41,16 41,17 41,18 2.4.3 Der Wiederaufbau In: Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 66f.
  42. 42,00 42,01 42,02 42,03 42,04 42,05 42,06 42,07 42,08 42,09 42,10 42,11 42,12 Die offene Mitte, 1960-1987 . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 70-71.
  43. 43,0 43,1 43,2 43,3 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Städtebauliche Megastrukturen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 97f.
  44. Gremmelspacher, Heinrich . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 356.
  45. Clev, Josef . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 347.
  46. Frühindustrialisierung und Neuzeit in Pforzheim. Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 50f.
  47. Kulturforum und City-2000-Konzept, ab 1988. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 72.

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